UBUNTU

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A sense of community

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Ungandikhwelisa e-Kapa?

Quotes...
"It's the people who make it. If you wake up in Sea Point you sea the beach, if you wake up in Obs you meet your people"-Siyabulela, talking about Oberservatory
"How can we know that we all see the same table mountain?"- Robert (Photographer)
"Beware, before you jump over the whole" Rufus,old man from the Transkei
"It's time for us, the new generation"- Bukeka Vava, CPUT student talking about policy
"In Kapstadt kann man wunderbar die eine, unbequeme Seite ausblenden" Julia from Freiburg, Germany
"It's all about understanding history"- Judah, Rastafarian and owner of Café Jo Brown
"There are a lot of amazing places but Bulungula is something special.." Tristan from San Francisco, U.S.
"Madiba means Magic for us" Gary,Landlord Greenpoint
"Don't rush me, it's better to be late at work than early in hospital"- Minibus
"You are a dolphin so you have to be at the sea" Nyaniso

The circle

abschied

es war einmal
da traeumte sie erinnerungen
bis an den horizont
und faltete sie
kleine briefe fuer die zukunft
in ihr herz
spaeter
tief im schmerz der einsamkeit
der aus der stille waechst dem
nichts entgegen
weit in der schlucht in die sie

fiel

in der sie fortan weiterlebte
da half ihr die erinnerung
an die erinnerung
in jedes wort
zurueck
bis
an den horizont
und in den regenbogen

by May Ayim

Freitag, 30. Juli 2010

Milo makes you sleepy

Was ist passiert...
ich bin nach Observatory(Poloroad 52) umgezogen- ethnisch gemischt und studentisches Plaetzchen in Kapstadt mit kleinen Bars, Theater etc.
Ich wohne mit 4 anderen in einem Haus. Von meinem Bett aus sehe ich die Spitze vom Devil's Peak.
Jeden Tag werde ich vom Muezzin geweckt, da hier gleich eine Moschee ist.
Die Arbeit bei Black Sash (human rights) ist zeitintensiv, dennoch machts Spass- mal bin ich im Township, dann im Office oder sogar wie letze Woche im Parlament. Am 5. August findet ein wichtiger Workshop von mehreren Organisationen statt, den ich mitgestalten werde.
Ansonsten kommen und gehen die Leute.Irgendwann kommt nur der Punkt, an dem man gar keine Lust mehr hat staendig neue Leute kennen zu lernen.
"Hallo, ich bin Anne und mache ....." hat man dann auch schon zu oft abgespult.
Da bin ich froh, dass ich mittlerweile einige locals kenne.

Gerade bin ich ordentlich verschnoddert, mit Vicks VapoRub u. einer Paracetamol intus muede im Bettchen...und das an einem Freitag!Mein erster Freitag, an dem ich zu Hause bin, muss ich ehrlich gestehen...
Meine Fuesse heilen sehr langsam. Naechste Woche muss ich nochmal ins Krankenhaus nach Pinelands. Mein Trip muss daher wahrscheinlich leider kleiner ausfallen.
Jetzt trinke ich noch einen Milo!(so etwas aehnliches wie heiße Schokolade)
Unglaublich gut!
(Fuer Interessierte:
http://www.nestle.co.za/default.aspx?pid=47)

Good night!

Freitag, 23. Juli 2010

Once you' ve tried chocolate you never go back to milk

Sun is shining, the weather is sweet, yeah
Make you wanna move your dancing feet now
To the rescue, here i am

Want you to know, y'all, can you understand?

When the mornin' gather the rainbow, yeah, yeah
Want you to know, i'm a rainbow too now
To the rescue, here i am
Want you to know, y'all, can you, can you, can you understand?

Sun is shining, the weather is sweet now
Make you wanna move your dancing feet, yeah
But to the rescue, here i am
Want you to know just if you can, here i stand, no, no, no, no, no, no, no, no

Can you understand me now, baby?
Do you believe me?

(Bob Marley- Sun is shining)




Montag, 5. Juli 2010

"time... we don't care, hei?"

Nach ca.3 Wochen CT
geniesse ich den Geruch vom Meer und vorallem das Minibusfahren zu Streetwires.
Einmal gabs einen Beutel Mandarinen geschenkt, einandermal ein Huhn auf dem Schoss,
und flirty Minibusfahrer, die man nicht ignorieren darf- dann wirds nur noch schlimmer.
Einige Highlights waren die Reagge Townshipparty in Phillipi, der Besuch in Khayelitsha bei einer kleinen Familie, surfen in Milerton, der Tokai Market, Winetasing in Paarl, die DE-Spiele auf dem Fan Fest und im Paulaner Brauhaus an der Waterfront!
Solangsam kenne ich die Geheimtipps auf der Longstreet und Obs und weiss was ein Roti ist-das scheinbare Hauptnahrungsmittel fuer alle Studenten!
Rosa, eine deutsche Baeckerin hat meine Pretzel schon parat!
Ebenso schaetzte ich meine Mitbewohner , die Leute, die mich hier aufgenommen haben und besonders "Earl", meine Hauskatze!
Ansonsten bin ich 'Patentante' von Unalo geworden, einem 10 Monate altem Baby, dessen Mutter bei uns arbeitet!
Dazu heilen meine zwei gebrochenen Fuesse ganz gut.
Naechste Woche werde ich zum Billabong Surfcontest nach J.-Bay fahren-bis dann!
Jetzt gehts nach Obs-Braai-

Mittwoch, 23. Juni 2010

Cape Town welcomes you



Eins muss ich vorwegnehmen- Cape Town hatte keine Zeit fuer lange Begruessungen,
Cape Town nahm mich mit!
Angekommen in der Three Anchor Bay, meinem Viertel am Fusse des Signal Hills, fuhren 3
meiner Mitbewohner und ich an meinem 2.Tag zum Kap der guten Hoffnung.
Sonnenbrille auf, Musik an, Fenster runter und los gings!
Entlang der M6 zogen sich die riesigen Tafelsberge und immer wieder kleinere Meerbuchten, in denen die Wellen in gleichmaessigen Abstaenden einliefen-traumhaft und somit beinahe unwirklich...
Der Kontrast in der Natur zwischen den Bergen und dem Meer spiegelte sich in den Menschen wieder-
so durchquerten wir Camps und Hout Bay- sahen Models joggen und ebenso Leute aus den Township, die abwesend mit ihren Einkaufswaegen die Strasse ueberquerten und dabei fast ueberfahren wurden.
Der WM-Flaggenhandel spielt sich hier an jeder Strassenecke ab, das ist der WM-Lohn fuer die Mehrheit der Suedafrikaner.
Die Extreme an dem Tag haetten konzentrierter nicht sein koennen.
Nach dem wir einen Stop in Simons Town gemacht, die Pinguine gesehen hatten, fuhren
wir die letzten Kilometer durch ein Naturschutzgebiet, direkt zum Cape Point.
Da war es, das Ende vom Ende...und es gab sogar einen Regenbogen.


Faz vom 8.April


"Wie ein riesiger Sporn stößt das Kap ins Meer und teilt es in zwei Ozeane, wie ein steinerner Bug
rammt es sich in die tosende Gischt und wirft tückische Felsen weit ins Wasser hinaus.
Man sieht sie nicht, aber die Fontänen, die sich an ihnen brechen.
Wie viele Schiffe haben sie im Sturm nicht gesehen, wie viele Rümpfe wurden hier aufgeschlitzt?
Hier steht man nun, zweihundert Meter senkrecht über dem tobenden Meer, und vergisst schlagartig Kapstadts
exterritoriale Unbestimmtheit. Denn nirgendswo sonst auf Erden spürt man so eindeutig wo man ist,
nirgendwo sonst wird Geographie so greifbar, nirgendwo sonst die Landkarte so leibhaftig wie am
Kap der Guten Hoffnung.
Alles liegt hier hinter einem und nichts davor, nur Wasser bis zum Südpol.
Alles ist bestürzende Endlichkeit-"

man sollte definitiv nicht zu lange bleiben!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Fuß



Befund: Nicht dislozierter Ermüdungsbruch im mittleren Abschnitt des Tarsalschaftes D III mit deutlichem Begleitödem in den angrenzenden Muskelabschnitten...

Samstag, 29. Mai 2010

Home mirror Home


Eines Abends klickte ich mich wieder einmal durch das weltweite Netz, um mich über mein neues zu Hause zu informieren: Cape Town.
Müde und informationsüberflutet wollte ich zum Schluss noch ein Livebild anschauen.
Die typischen Cape Town- Webcam- Bilder kannte ich bereits gut und erwartete die gewohnte Sicht auf das erleuchtete Kapstadt.
Dieses Mal wurde ich jedoch überrascht. Es gab zwei Bilder zu sehen-
Kapstadts Lichtermeer und eine Küche. Eine Küche?!
Durch die Lichtspiegelung am Fenster hatte sich die Kamera wohl selbst, plus einen Teil des Hintergrundes, aufgenommen.
Das Postkartenmotiv wurde um eine Dimension aus der normalen Welt erweitert und wirkte plötzlich seltsam real.
Je länger ich das Bild anschaute, desto mehr gefielen mir die zwei Perspektiven: die Sicht in die Küche und aus der Küche.
Auch meine Perspektive wird sich nach der langen Phase des Planens und Wartens ändern-
Bald gehts los-Lets go!!!

Lass dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden "Gefährlichen" zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die " ja " sagen und verteile Sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.

Freue Dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen.
Schaukle so hoch du kannst, mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen. Verweigere " verantwortlich zu sein".
Tu es aus Liebe. Mache eine Menge Nickerchen.

Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei. Lache eine Menge. Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume. Zeichne auf Wände.
Lies jeden Tag. Stell dir vor, du wärst verzaubert. Lache mit Kindern.

Höre alten Leuten zu. Öffne dich, tauche ein.
Sei frei. Preise dich selbst. Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem. Unterhalte das Kind in dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

School- over and out!